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Bericht zur Gemeinderatssitzung am 08.07.2013

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Bausachen

Änderung des Bebauungsplans 18 – Baugebiet „Am Obstgarten“

Zunächst befasste sich der Gemeinderat mit einer möglichen Änderung des Bebauungsplans 18 – Baugebiet „Am Obstgarten“.

Bürgermeister Thomas Schneider führte aus, dass es im Gemeindegebiet an Mietwohnraum, insbesondere an kleineren Mietwohnungen für Single-Haushalte mangelt. Aus diesem Grund wandte sich die Gemeinde an Investoren mit der Bitte hier Abhilfe zu schaffen. Bereitschaft zum Geschosswohnungsbau wäre im Baugebiet 18 gegeben. Um das Grundstück jedoch nicht „zupflastern“ zu müssen und trotzdem eine vernünftige Anzahl an Wohnungen zu schaffen, bittet der Investor die 3geschossige Bebauung zu prüfen. Derzeit sind im Baugebiet zweigeschossige Gebäude möglich. Dies bedeutet zwei Vollgeschosse mit einer Traufhöhe von 6 Metern plus ein Satteldach. Dies ergibt eine Gesamthöhe von ca. 8 bis 10 Metern. Bei einer dreigeschossigen Bauweise würde sich eine Höhe von 9 Metern ergeben wenn nur ein Flachdach zugelassen werden würde.

Die Gemeindevertreter beschlossen mehrheitlich, das Verfahren zur Änderung des Bebauungsplan Nr. 18 „Am Obstgarten“ im besprochenen Bereich durchzuführen (3. Änderung). Mit der Änderung wurde das Büro Wenzel beauftragt. Alle Eigentümer im Bauabschnitt 4 werden schriftlich von der Änderung informiert.

 

Bauantrag zur Errichtung eines Milchvieh-Laufstalls

Weiter wurde das gemeindliche Einvernehmen zum Bauantrag von Herrn Siegfried Auenhammer wegen der Errichtung eines Milchvieh-Laufstalls nicht erteilt. Der Bau liegt über einer Abwasserleitung und gefährdet deren Bestand, Wartung oder Reparatur. Die Leitung ist im Rahmen der Flurneuordnung erstellt worden und dem Eigentümer bekannt.

 

Der Antrag von Herrn Josef Pappenheimer auf einen Ortstermin wurde zur Kenntnis genommen. Der Bauausschuss wurde mit der weiteren Angelegenheit betraut.

 

Sachstand Ausbauarbeiten Turnhalle

Im weiteren Verlauf berichtete Bürgermeister Thomas Schneider über den Stand der Ausbauarbeiten an der Turnhalle. Die Fenster wurden mittlerweile komplett erneuert. Die Haustüre im Untergeschoss fehlt noch. Die Fenster müssen noch eingeputzt und verkleidet werden. Zum Teil erscheinen die Fenster etwas zu klein zu sein. Dies wurde reklamiert und wird vom Büro BS geklärt.

 

Ausschreibung für die Heizungsanlag

Die Ausschreibung für die Heizungsanlage hat wenig Resonanz ergeben. Es gab nur ein Angebot, das mit ca. 43 % über der Kostenschätzung liegt und nach Aussage des Büros Koppe absolut unwirtschaftlich ist. Der Gemeinderat hob die Ausschreibung für die Erneuerung der Heizungsanlage wegen Unwirtschaftlichkeit auf. Eine Neuausschreibung erfolgt im Winter 2013. Die Arbeiten sollen in der Zeit zwischen 15. April und 10. September stattfinden.

 

Bauvergaben

Die Arbeiten für das Wärmeschutzverbundsystem wurden zum Preis von brutto 80.361,59 € an Firma Schleicher, als wenigstnehmendes Unternehmen vergeben.

Die Baumeisterarbeiten zur Erneuerung der Heizungsanlage (Errichtung Bunker und Umbau) wurden zum Preis von 81.347,31 € an die Firma Kamm Beton aus Ellingen vergeben.

 

Rathauserweiterung

Es wurde festgelegt, dass die Planung der Umbauarbeiten und des Neuanbaus des Sitzungssaales nach der Variante 2 weiterverfolgt und abgeschlossen wird.

 

Solidaritätsfonds für die Hochwasserschäden in Bayern

Im weiteren Verlauf der Sitzung billigte der Rat eine Beteiligung am Solidaritätsfonds des Bayerischen Gemeindetags für die Hochwasserschäden in Bayern von 1,00 € je Bürger.

 

Bauhof Fahrzeugneubeschaffung

Der Ford Ranger des Bauhofs gegen einen neuen Pick-Up ersetzt wird. Die Verwaltung wurde beauftragt Angebote einzuholen und die Vergabe vorzubereiten.

 

Finanzangelegenheiten

Im Themenpunkt „Finanzangelegenheiten“ wurde festgelegt, dass die vorgesehene und im Haushalt 2013 eingeplante Rückzahlung an den Grundstückspool bei der KaDe GmbH nunmehr wie geplant vollzogen werden kann.

 

Antrag der Anwohner der St.-Marienstraße

Die Anwohner bitten darin um Abhilfe und Schutzmaßnahmen bei Hochwasser in der St.-Marienstraße.  Der Gemeinderat beauftragte den Bauausschuss, sich der Sache anzunehmen und Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren bzw. zu erarbeiten.

 

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